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ESTÖRI im Zeichen des 20. Jahrestags von Ungarns EU-Beitritt

Im Jahr 2004 und damit vor 20 Jahren trat Ungarn der Europäischen Union bei. Die Esterhazy Stiftung Ungarn stellt dieses Jubiläum ins Zentrum des ESTÖRI-Wettbewerbs, der Schulklassen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Geschichte anregt.




2018 wurde die Esterhazy Stiftung Ungarn ins Leben gerufen, um grenzüberschreitend kulturelle Projekte zu fördern. Eines davon stellt der ESTÖRI – Kreativer Geschichtswettbewerb dar. Er motiviert Schulklassen im ungarischsprachigen Raum dazu, sich unter jährlich wechselnden Schwerpunkten auf kreative Weise mit Geschichte auseinanderzusetzen, wobei unterschiedliche Talente zutage treten. Vergangene Bewerbe widmeten sich unter anderem der Geschichte der Familie Esterházy im 18. Jahrhundert, den Ereignissen der 1930er-, 1940er- und 1950er-Jahre sowie der Gründung der Europäischen Gemeinschaft (Europäischen Union). Die Teilnehmerschar kam dabei nicht nur aus Ungarn, es nahmen darüber hinaus Ungarisch sprechende Schülerinnen und Schüler aus dem Burgenland, der Slowakei und Rumänien teil. Auch 2023/24 zeigt sich das Teilnehmerfeld wieder international.


Während beim letzten Wettbewerb die Gründung der EG/EU im Zentrum stand, wird 2024 anlässlich der EU-Erweiterung von 2004 der Schwerpunkt auf diese „Osterweiterung“ gelegt. Die Europäische Union wuchs damals von 15 auf 25 Länder an, darunter Österreichs Nachbarn Ungarn, Slowakei, Tschechien und Slowenien. Die Schülerinnen und Schüler, die sich den Aufgaben stellen, sind allesamt bereits in dieses „neue“ Europa geboren und die Anmeldungen zeigen, dass das Thema durchaus bewegt. Bereits mehr als 120 Teams der Schulstufen 9 und 10 der Sekundarstufe II registrierten ihre Teilnahme und treten aktiv in die aktuelle Debatte ein. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, ihre Standpunkte auf kreative Weise darzustellen und zugleich aus ihrer Sicht Bilanz über die letzten zwei Jahrzehnte zu ziehen.


Unterstützung bei dem Wettbewerb bekommt die Esterhazy Stiftung Ungarn bereits zum zweiten Mal vom Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Ungarn. Dies unterstreicht einerseits die Bedeutung des Bewerbs, jedoch auch die Aktualität und sein Potenzial zur Bewusstseinsbildung. Denn erst grenzüberschreitendes Denken und Zusammenarbeiten ermöglichen eine Ausschreibung im gesamten Karpatenbecken und fördern damit den Austausch europäischer und internationaler Gedanken unter jungen Menschen.



 

Esterhazy Stiftung Ungarn


Die Esterhazy Stiftung in Ungarn hat sich bei ihrer Gründung vor fünf Jahren das Ziel gesetzt, eine Brücke zwischen den Kulturen der Vergangenheit und der Gegenwart zu bilden.

Ein breites Angebot an Events und die Schaf­fung neuer kultureller und sozialer Werte bilden die Kernaufgabe der Esterhazy Stiftung Ungarn. Seit 2016 veranstaltet sie den Geschichtswett­bewerb Estöri, zur Vernetzung von Kunstschaf­fenden und Kuratoren findet regelmäßig das Esterhazy Art Dating statt. Auch im Bereich der Musik unterstützt die Esterhazy Stiftung Ungarn zahlreiche Projekte.

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