Oper im Steinbruch St. Margarethen feiert erfolgreiche „Tosca“-Premiere
- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Mit der Premiere von „Tosca“ feierte die Oper im Steinbruch St. Margarethen einen fulminanten Auftakt der diesjährigen Spielsaison. Vor ausverkauftem Haus erlebten rund 5.000 Besucherinnen und Besucher Giacomo Puccinis Meisterwerk „Tosca“ in einer eindrucksvollen Inszenierung, die die einzigartige Atmosphäre der spektakulären Naturkulisse des UNESCO-Welterbes eindrucksvoll zur Geltung brachte.

Die Oper im Steinbruch zählt zu den bedeutendsten Kulturveranstaltungen in Österreich und zieht Jahr für Jahr Opernliebhaber aus dem In- und Ausland ins Burgenland. Mit der aktuellen Produktion bestätigt die Oper im Steinbruch einmal mehr ihren Ruf als internationales Zentrum für hochkarätige Open-Air-Opern.
Â
Puccinis „Tosca“ in einer beeindruckenden Kulisse
Die Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini gehört zu den meistgespielten Werken der internationalen Opernliteratur. Die Handlung verbindet Leidenschaft, Liebe, politische Verfolgung und Machtmissbrauch zu einem packenden Musikdrama. Im Zentrum stehen die berühmte Sängerin Floria Tosca, ihr Geliebter Mario Cavaradossi sowie der skrupellose Polizeichef Scarpia.
Regisseur Thaddeus Strassberger versetzt die Handlung in ein eindrucksvoll gestaltetes barockes Rom um 1800. Vor einem monumentalen Kirchenportal und einem atmosphärisch inszenierten neapolitanischen Kriegsschauplatz entfaltet sich das dramatische Geschehen mit großer visueller Kraft. Die aufwendigen Kostüme von Giuseppe Palella ergänzen die Inszenierung und verleihen der Produktion zusätzliche Authentizität.
Â
Wer begeistert in den Hauptrollen von „Tosca“ in der Oper im Steinbruch?
Für die Hauptrolle konnte die Oper im Steinbruch St. Margarethen erneut eine internationale Spitzenkünstlerin gewinnen: Joyce El-Khoury überzeugte als Floria Tosca mit stimmlicher Kraft, emotionaler Tiefe und großer Bühnenpräsenz. Die Darstellung der kanadisch-libanesischen Sopranistin wurde vom Publikum mit langanhaltendem Applaus gefeiert.
An ihrer Seite gab Yongzhao Yu als Mario Cavaradossi sein Österreich-Debüt. Der Tenor, der die Rolle bereits bei der Pacific Opera Victoria verkörpert hat, beeindruckte insbesondere mit der berühmten Arie „E lucevan le stelle“. In weiteren Vorstellungen übernehmen auch Bror Magnus Tødenes und Adorján Pataki die männliche Hauptrolle.
Die Partie des Scarpia wird von Gevorg Hakobyan, Hansung Yoo und Marco Caria interpretiert, die der Figur mit ihrer jeweils individuellen Gestaltung besondere Ausdrucksstärke verleihen.
Â
Musikgenuss auf internationalem Niveau
Unter der musikalischen Leitung des italienischen Dirigenten Valerio Galli entfaltete sich die volle emotionale Kraft von Puccinis Musik. Gemeinsam mit dem Piedra Festivalorchester, dem Philharmonia Chor Wien und dem Kinderchorensemble der Gumpoldskirchner Spatzen entstand ein beeindruckender Klangraum, der die dramatische Intensität der Puccini Oper eindrucksvoll transportierte.
Zu den Höhepunkten des Abends zählte neben „E lucevan le stelle“ auch die weltberühmte Arie „Vissi d’arte“, in der Tosca ihr Schicksal und ihre innere Zerrissenheit reflektiert. Die musikalische Interpretation sorgte für zahlreiche bewegende Momente und unterstrich den hohen künstlerischen Anspruch der Produktion.
Â
Treffpunkt für Kultur, Wirtschaft und Politik
Zahlreiche Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Politik, darunter Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil mit Gattin, der ehemaligen Bundeskanzler Alexander Schallenberg, Vorstandsvorsitzender der Esterhazy Privatstiftung Dr. Stefan Ottrubay, Franz Patay, Landesrätin Daniela Winkler, ÖNB Gouverneur Martin Kocher und die beiden Vorstände der Esterhazy Privatstiftung Matthias Grün und Michael Gröschl, Danielle Spera, Konstanze Breitebner, Alfons Haider, Maggie Entenfellner, Kurt Mann und viele weitere bekannte Persönlichkeiten ließen sich von einer fulminanten, von Thaddeus Strassberger inszenierten „Tosca“ und den himmlischen Kostümkreationen Giuseppe Palellas in den Bann ziehen.
Â
Oper im Steinbruch 2026 als kultureller Höhepunkt im Burgenland
Die gefeierte Premiere bestätigt einmal mehr die Bedeutung der Oper im Steinbruch im Burgenland als internationales Kulturformat. Die Verbindung aus erstklassiger Musik, renommierter Besetzung, spektakulärer Naturkulisse und innovativer Regie macht die Open-Air-Oper in St. Margarethen zu einem der herausragenden Kulturereignisse des Landes.
Mit „Tosca“ ist eine Produktion gelungen, die sowohl Opernkenner als auch neue Besucher begeistert und die einzigartige Position der Oper im Steinbruch innerhalb der österreichischen Kulturlandschaft eindrucksvoll unterstreicht.
Â
Ausblick: Verdis „Rigoletto“ folgt 2027
Mit Giuseppe Verdis „Rigoletto“ setzt die Oper im Steinbruch ihre erfolgreiche Reise durch die großen Werke der italienischen Oper fort. Vom 14. Juli bis 22. August 2027 wird das Publikum erneut in der beeindruckenden Kulisse des Steinbruchs eine Opernproduktion auf internationalem Spitzenniveau erleben können.
Wer sich seine Tickets für Rigoletto bereits bis 15. Oktober 2026 sichert, profitiert von einem exklusiven Frühbucherbonus von 20 Prozent.






























































































