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Oper im Steinbruch: 271 prachtvolle Kostüme machen Puccinis „Tosca“ in St. Margarethen zum visuellen Erlebnis

  • 7. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Mit Giacomo Puccinis „Tosca“ begeistert die Oper im Steinbruch St. Margarethen im Sommer 2026 Publikum aus Österreich und darüber hinaus. Die diesjährige Produktion der weltberühmten Tosca verbindet große Emotionen, eindrucksvolle Musik und eine außergewöhnliche visuelle Gestaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Vor der einzigartigen Naturkulisse des Steinbruchs entfaltet sich eine monumentale Operninszenierung, die einmal mehr zeigt, warum die Oper im Steinbruch zu den bedeutendsten Spielstätten für Oper unter freiem Himmel zählt.



271 Kostüme prägen das Erscheinungsbild von „Tosca“ in St. Margarethen

Neben der dramatischen Handlung von Puccinis „Tosca“ sorgen vor allem die aufwendig gestalteten Kostüme für besondere Aufmerksamkeit. Insgesamt wurden für die Produktion 271 Kostüme angefertigt, die den Figuren eine unverwechselbare Identität verleihen und die emotionale Wirkung der Geschichte verstärken.

Die diesjährigen Kostüme wurden von Giuseppe Palella entworfen. Der erfahrene Kostümbildner zeichnet sich bereits zum dritten Mal für die Kostüme einer Produktion im Steinbruch St. Margarethen verantwortlich. Nach seinen Arbeiten für „Turandot“ (2021) und „Aida“ (2024) entwickelte er auch für „Tosca“ ein eindrucksvolles Konzept zwischen historischer Authentizität und moderner Bühnenwirkung.

 

Historische Inspiration trifft auf modernes Kostümdesign

Für das Kostümdesign recherchierte Giuseppe Palella intensiv in Rom. Die Handlung der Oper spielt um das Jahr 1800, weshalb sich die Entwürfe an historischen Vorbildern orientieren. Gleichzeitig wurden die Designs gezielt für die gewaltige Bühne der Oper im Steinbruch St. Margarethen adaptiert.

Jedes der Opernkostüme unterstützt die Charakterzeichnung:

  • Die Titelheldin Tosca beeindruckt mit einer spektakulären meterlangen Schleppe mit weißen Blumen.

  • Das dunkle Kostüm des Scarpia spiegelt Macht, Besessenheit und innere Konflikte wider.

  • Angelottis bewusste abgenutzte Kostüm verdeutlicht die Situation des politisch Verfolgten.

  • Die prächtigen Kostüme der Cherubim in Weiß und Gold setzen strahlende Kontraste innerhalb der Inszenierung.

  • Die Gewänder von Sagrestano und Theatiner unterstreichen deren religiöse und gesellschaftliche Rollen.

Diese kunstvoll gestalteten Bühnenkostüme schaffen starke Bilder, die das Publikum tief in die Welt von Giacomo Puccinis „Tosca“ eintauchen lassen.

 

Warum Handwerkskunst aus Mailand für die Opernproduktion im Steinbruch St. Margarethen?

Gefertigt wurden die Kostüme in der traditionsreichen Werkstatt Casa d'Arte Fiore Mailand. Das Unternehmen zählt zu den angesehensten Adressen für Opernkostüme aus Italien und stattet seit mehr als 70 Jahren Bühnenproduktionen weltweit aus.

Die Produktion der historischen Opernkostüme erfolgte unter Verwendung hochwertiger Stoffe, aufwendiger Stickereien, Glassteine und Perlen. Gleichzeitig setzt die Werkstatt auf nachhaltige Verfahren. Viele Materialien werden im Sinne von nachhaltigen Opernkostümen und upcycelte Bühnenkostümen sorgfältig wiederverwendet und neu interpretiert.

Die Verbindung aus traditioneller Handwerkskunst und moderner Fertigung macht die Kostüme zu einem zentralen Bestandteil der diesjährigen Opernproduktion im Steinbruch St. Margarethen.


 


Bühne, Kostüme und Naturkulisse verschmelzen zum Gesamtkunstwerk

Unter der Regie von Thaddeus Strassberger entsteht eine visuell beeindruckende Inszenierung von „Tosca“, bei der Kostüme, Licht, Musik und Architektur perfekt zusammenspielen. Das monumentale Bühnenbild nutzt die spektakuläre Felslandschaft des Steinbruchs als natürliche Kulisse und macht die Aufführung zu einem außergewöhnlichen Opernerlebnis in Österreich.

Die einzigartige Kombination aus moderner Bühnentechnik, beeindruckender Natur und historisch inspirierten Kostümen macht die  Oper im Steinbruch zu einem der außergewöhnlichsten Orte für große Opernkunst. Für viele Besucherinnen und Besucher zählt die Veranstaltung längst zu den Höhepunkten im Sommer und zu den wichtigsten Kulturveranstaltungen im Burgenland.


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