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„Sehnsucht“ begeistert Besucher

Das HERBSTGOLD-Festival, unter der Leitung des international renommierten Geigers und Dirigenten Julian Rachlin, feierte vom 9. bis 24. September 2023 in Eisenstadt bereits seine siebte Ausgabe.

Seit 2021 wirkt Julian Rachlin mit ganzem Herzen als Intendant von HERBSTGOLD. Das diesjährige Festivalthema „Sehnsucht" zog rund 5.500 Musik- und Kunstliebhaber aus aller Welt an und präsentierte ein facettenreiches Programm mit erstklassigen Interpreten, spannende Talk-Runden und Veranstaltungen.


„Sehnsucht“ als diesjähriges Festival-Motto

Die Idee zum Leitgedanken des Festivals beschrieb HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin so: „Das diesjährige Motto erinnert uns daran, dass unsere Sehnsüchte nicht nur individuell sind, sondern dass sie uns auch als Gesellschaft verbinden. Indem wir uns gemeinsam in der Musik verlieren, können wir Hoffnung und Inspiration schöpfen und die Welt um uns herum in einem neuen Licht sehen. Das HERBSTGOLD–Festival lädt uns ein, diese gemeinsame Reise anzutreten, in der die Sehnsucht zur Quelle unserer Stärke wird."

HERBSTGOLD präsentierte auch in diesem Jahr herausragende Künstlerpersönlichkeiten


Im Rahmen des HERBSTGOLD-Festivals wurden insgesamt dreizehn, mit internationalen Top-Künstlern besetzte Konzerte und Veranstaltungen präsentiert. Zu erleben waren unter anderem der Schauspieler George Hamilton, Angelika Kirchschlager, die Sopranistin Lucy Crowe, die Violinistin Vilde Frang, der Pianist Kirill Gerstein, das Isidore String Quartet sowie das Residenzorchester im Schloss Esterházy Chamber Orchestra of Europe und das Orchester der Mailänder Scala. HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin selbst trat vielfältig als Dirigent, Solist und Kammermusiker in Erscheinung und resümiert über sein drittes HERBSTGOLD-Festival als Intendant: „Ein fantastisches Festival ging zu Ende und wenngleich das Motto ,Sehnsucht` dieses Jahr im Zentrum stand, erwarte ich schon sehnsüchtig das kommende Jahr hier in Eisenstadt! Das außergewöhnliche Ambiente im Schloss Esterházy und die exzellente Akustik im Haydnsaal sind weltweit einzigartig. Ich fühle mich außerordentlich beschenkt an diesem für die Klassik so bedeutenden Ort musikalisch gestalten zu können. Und ich bedanke mich bei einem großartigen Publikum, das diese Reise mit uns gemeinsam unternimmt.“ Als diesjähriges Prélude und selten aufgeführtes musikalisches Kleinod wurde die Haydn-Oper „Acide“ gefeiert. Zusammen mit dem Chamber Orchestra of Europeeröffnete Julian Rachlin dann das diesjährige HERBSTGOLD-Festival, mit einem beeindruckenden Konzert, bei dem Prokofjews Violinkonzert Nr. 2 und Tschaikowskis Sinfonie Nr. 5 auf dem Programm standen. Ebenfalls vom Chamber Orchestra of Europe begleitet, begeisterte die englische Sopranistin Lucy Crowe das Publikum mit Arien von Carl Maria von Weber unter der Leitung von Maxim Emelyanychev, einem der herausragenden russischen Dirigenten der jüngeren Generation. Beide Konzerte mit dem Chamber Orchestra of Europe als Residenzorchester wurden mit großer Resonanz live auf medici TV übertragen und sind dort weiterhin abrufbar. An der Seite von Pianist Kirill Gerstein glänzte Julian Rachlin dann auch als Kammermusiker, unter anderem mit César Francks beliebter A-Dur Violinsonate. Für weitere kammermusikalische Höhepunkte sorgte die norwegische Geigerin Vilde Frang zusammen mit ihren herausragenden und weltweit bekannten musikalischen Freunden.

HERBSTGOLD-Festival feiert Vielfalt der Musik

Jazzpianist Danny Grissett und sein All-Star-Jazz-Quartett brachten frischen Wind in beliebte Jazzstandards. Musikalische Vielfalt und Exzellenz zeigten sich auch durch das Isidore String Quartet, das Werke von Haydn, Mendelssohn und Brahms darbot, sowie durch Angelika Kirchschlager, die das Programm um einen satirischen Liederabend mit ihrem Klavierpartner Julius Drake und dem Wiener Kabarettisten Alfred Dorfer als Rezitator bereicherte. Das Janoska Ensemble trat zusammen mit dem Roma-Kinderchor Čhavorenge auf und begeisterte das Publikum. Eine besondere Überraschung bot der legendäre Hollywood-Schauspieler George Hamilton, der nicht nur als Rezitator auftrat, sondern auch an einer Talk-Runde zum Thema „Sehnsucht“ teilnahm, moderiert von Kulturjournalist Heinz Sichrovsky.


Intime Begegnungen und Gespräche mit den Künstlern und Kulturschaffenden

Das HERBSTGOLD-Festival ermöglichte auch in diesem Jahr wieder intime Begegnungen mit den Künstlern, wie bei der Talk-Runde, bei der HERBSTGOLD-Intendant Julian Rachlin, Simon Fletcher (General Manager des Chamber Orchestra of Europe) und Stefan Ottrubay (Vorsitzender der Esterhazy Privatstiftung) unter der Moderation von Ursula Magnes (Musikchefin von radio klassik Stephansdom) über das Thema „Europa" diskutierten. Das Abschlusskonzert wurde von Julian Rachlin gemeinsam mit der renommierten Filarmonica della Scala unter der Leitung des temperamentvollen kolumbianischen Dirigenten Andrés Orozco-Estrada gestaltet und bot neben Mozarts G-Dur-Violinkonzert auch Dvořáks Sinfonie Nr. 7 als fulminanten Festival-Ausklang.

Kunstprojekte und Pan O‘Gusto

Zusätzlich zur klassischen Musik bot das Festival ein breites Spektrum an Veranstaltungen, darunter auch die HERBSTGOLD-Kunstprojekte mit der Installation SALA TERRENA der Künstlerin Anna Artaker (Gartenfront und Festivalbühne) sowie dem Fahnenprojekt UNIVERSELLE SEHNSUCHT des Künstlerduo Claudia Plank & Hans Werner Poschauko auf dem Schlossvorplatz, für die Kurator Vitus Weh von NOW Esterhazy Contemporary verantwortlich zeichnet. Das kulinarische Festival Pan O'Gusto rundete auch in diesem Jahr das Gesamterlebnis ab.



Ausblick auf das HERBSTGOLD-Festival 2024

Stefan Ottrubay, Vorsitzender der Esterhazy Privatstiftung, betont die Bedeutung des HERBSTGOLD-Festivals für das Burgenland als wichtigen Standort für Kunst und Kultur und freut sich über den anhaltenden Erfolg des Festivals: „Meine Wünsche und Erwartungen an das diesjährige Festival sind weit übertroffen worden. Der Zuspruch ist stabil und äußerst erfreulich. Wir sehen uns darin bestätigt, dem Publikum ein Gesamtkonzept, das die Sinne Hören und Sehen im Besonderen und Genießen im Allgemeinen umschließt, wozu auch Pan O’Gusto gehört, darzubieten. Wir können uns hier alle an den Künsten, zu denen der Mensch fähig ist, erfreuen. Ich danke Julian Rachlin für die sinnlich musikalische Umsetzung und blicke freudig auf 2024.“

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