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Führung mit Weitblick: Erbe bewahren, Zukunft gestalten

  • 30. Juli 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen

Im Jahr 2000 übernahm Stefan Ottrubay im Burgenland eine unternehmerische Verantwortung, die weit über klassisches Management hinausgeht. Melinda Esterházy, die Erbin nach dem letzten Fürsten Paul V. Esterházy, betraute ihn mit der strategischen und operativen Weiterentwicklung der seit 1993 bestehenden Stiftungen. 


Wie dieser Weg fortgeführt wird, erklärt Stefan Ottrubay in einem Interview in „Denkmal heute“ sowie in einem Gespräch mit News-Journalist Heinz Sichrovsky:



Der erfahrene Manager nahm diese Herausforderung an und baute die einstige Domäne zu einem leistungsfähigen, breit aufgestellten Leitbetrieb des Burgenlandes aus. Heute ist das ab 2001 als Esterhazy Betriebe GmbH geführte Unternehmen eine Aktiengesellschaft und beschäftigt 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die einst vor allem auf Liegenschaftsverwaltung konzentrierte Geschäftstätigkeit umfasst nunmehr die Unternehmensbereiche Immobilien, PANNATURA (Forst- und Landwirtschaft), Weingut, Hospitality sowie Tourismus, Kultur und Veranstaltungen.

Für Stefan Ottrubay ist es zentral, Verantwortung für das historische Erbe zu übernehmen und dieses zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Schließlich verwalten die Esterhazy Betriebe nicht nur weitläufige forst- und landwirtschaftliche Flächen. Mit Schloss Esterházy, Burg Forchtenstein mit ihrer einzigartigen Schatzkammer, Schloss Lackenbach und dem Steinbruch St. Margarethen verantwortet Esterhazy zentrale Denkmale des Burgenlandes. Kulturelles Erbe zu wahren, hat daher hohen Stellenwert. Der fachgerechten Restaurierung der Kulturgüter wird dabei ebenso große Aufmerksamkeit gewidmet wie dem Aspekt der Nachhaltigkeit.


„Besitz nicht nur bewahren, sondern ihn kulturell, sozial und verantwortungsvoll nutzen: Das ist im Grunde der ursprüngliche Stiftungsauftrag.“

Stefan Ottrubay im Interview mit Dr. Christoph Bazil, Präsident des Bundesdenkmalamts



Durch Stefan Ottrubays Visionen und Ideen prägen die Esterhazy Betriebe heute nicht nur das Kulturleben im Burgenland. Sie sind vielmehr ein wichtiger Träger des burgenländischen Tourismus und darüber hinaus. In den vergangenen Jahren wurde unter Ottrubays Führung auch die internationale Ausrichtung gezielt gestärkt – insbesondere in Richtung Ungarn. Der von ihm initiierte Esterhazy Art Award gilt heute als der wichtigste Preis für zeitgenössische Kunstschaffende im Nachbarland. Die Initiative NOW Esterhazy Contemporary fördert den grenzüberschreitenden Dialog und lädt Kunstschaffende dazu ein, orts- und kontextspezifische Kunstwerke zu gestalten.

Neu konzipierte Konzertformate wie classic.Esterhazy, das HERBSTGOLD – Festival oder das Pianofestival Keys to Heaven zahlen ebenso in die regionale Wertschöpfung ein wie die Gestaltung touristischer Projekte. Mit dem 2022 eröffneten Hotel Galántha und der Umgestaltung des Neuen Strand Neusiedler See in Breitenbrunn bewiesen die Esterhazy Betriebe Mut und Weitblick. Sie verbinden damit unternehmerische Entwicklung mit langfristiger Verantwortung für Region, Kulturlandschaft und kommende Generationen.










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