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Leidenschaftlicher Erfolg

Das HERBSTGOLD-Festival in Eisenstadt verzeichnete 2022 erneut ein Rekordergebnis.

Leidenschaft – so hat Julian Rachlin als Intendant das zweite von ihm verantwortete HERBSTGOLD – Festival 2022 überschrieben. Ein Motto, das sich im Programm selbst wiederfand wie in Haydns 49. Sinfonie „La passione“, die das Festival eröffnete, das aber auch passend den Ein­satz beschreibt, mit dem Rachlin HERSTGOLD als eine der ersten Adressen in der europäischen Festivallandschaft etabliert hat.


Ein Einsatz, der sich gelohnt hat: Während die großen Opernhäuser und Theater über rückgängige Besucherzahlen klagen, erfreute sich HERBST­GOLD 2022 wieder überwältigenden Publikumszuspruchs. Über 6.500 Besucherinnen und Besucher, mehr als je zuvor, kamen vom 11. bis 25. September zu den Großteils ausverkauften Konzerten, Opern- und Filmauf­führungen, Jazz- und Weltmusikabenden. Illustre Künstlerinnen und Künst­ler wie Oksana Lyniv, Sir András Schiff, Juan Diego Flórez, John Malkovich oder die Filarmonica della Scala machten Schloss Esterházy dabei erneut zu einem Tummelplatz von Weltstars, die im einzigartigen Ambiente mit künst­lerischen Höhenflügen begeisterten. Ein großer emotionaler Höhepunkt war sicherlich der Auftritt des Ukrainischen Jugendsinfonieorchesters, mit dem das Festival und die Esterhazy Privatstiftungen ein starkes Zeichen der Solidarität für die Opfer von Putins Angriffskrieg setzten.


Die dunkle Seite des Festivalmottos – als Energie, die neben Freude und Erfüllung auch Zerstörung und Krise bringen kann – wurde darüber hinaus im umfangreichen Begleitprogramm, das von Podiumsdiskussionen über Kunstinstallationen reichte, thematisiert. So wurden im Rahmen von HERBSTGOLD u. a. Skulpturen von Alfredo Barsuglia und Manfred Bockel­mann enthüllt, die als Teil der gärtnerischen Neugestaltung des Vorplatzes von Schloss Esterházy über den Festivalzeitraum hinaus zum Nachdenken anregen werden.


Ganz im Sinne Rachlins: „HERBSTGOLD soll ein Festival in seiner her­kömmlichen Bedeutung sein: Es ist mehr als nur ein Konzertbesuch. Es ist ein Ort der Inspiration und Reflexion, ein Ort für Entdeckungen, aber auch Bekanntes zu genießen.“ Genuss stand weiters im Fokus von Pan O’Gusto, das zum letzten Festivalwochenende das Programm bereicherte und das gesamte Schlossquartier bespielte und die zahlreichen Besucher mit exklusiven Angeboten im Restaurant Henrici, der Selektion Vinothek Burgenland und der Rooftop Bar des kurz vor Festivalstart neu eröffneten Hotels Galántha zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch den pannonischen Raum einlud.

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